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Fachdidaktik Mathematik
 
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Laufende Projekte 2011/12

MUPET = Mathematik- und Physik-Entwicklung im Gymnasium


Mathematik und Physik sind Unterrichtsfächer, an denen sich die Meinungen oft spalten und die auch politisch im Visier sind. EVAMAR und andere Untersuchungen zeigen, dass Leistungen und Einstellungen in diesen zwei Fächern stark streuen. Mit spezifischen Befragungen sollen die Situation zu Beginn des Gymnasiums und bei der Matura erhoben und die Entwicklung in verschiedenen Schülergruppen während der Gymnasialzeit verfolgt werden. Natürlich hoffen wir, mittelfristig  konkrete Entwicklungs­vorschläge für den Unterricht und das Schulsystem begründen zu können.

Das T weist auf die Technik, die im Schlagwort MINT mit den beiden Fächern gebündelt wird, wo in unserem Schulsystem ein Defizit herrscht und die Genderthematik besonders deutlich wird.

Kontakt: Hans Peter Dreyer

Neues Lehrmittel für den  gymnasialen Algebraunterricht



Derzeit spiegeln die meistverwendeten Schulbücher noch nicht die vielerorts verürzte Schuldauer im Gymnasium und die neusten Erkenntnisse der Lehr- und Lernforschung wieder. Es  ist daher  dringend  angezeigt,  die Bücher  zu überarbeiten.

Es ist eine traditionelle Aufgabe und Kompetenz der Deutschschweizerischen  Mathematik-Kommission DMK, die gymnasialen Lehrmittel im Fach Mathematik  herzustellen. Die Bücher finden weite Verbreitung in den deutschschweizer Gymnasien. Die DMK hat nun ein Autorenteam zusammengeführt, welche unter  der Leitung  von Andreas Stahel das neue Lehrmittel erarbeiten soll. Andreas Stahel war bis August 2009 14 Jahre Fachdidaktiker für Mathematik (Ausbildung künftiger Gymnasiallehrpersonen) an der FHNW (vormals Pädagogisches Institut BS respektive Hochschule für Pädagogik und Soziale Arbeit beider Basel HPSABB).

Kontakt: Andreas Stahel

Neubearbeitung des Katalogs Grundkennntnisse



1997  hat die  DMK in  Zusammenarbeit  mit der  Commission Romande  de Mathématique und der ETH  Zürich den Katalog Grundkenntnisse überarbeitet.    Nach  einer   Vernehmlassung   bei  Gymnasien   und Hochschulen     (CRUS)     wurde     die    überarbeitete     Version gesamtschweizerisch als  verbindliche Rahmenvorgabe für  die Inhalte des gymnasialen  Mathematikunterrichts akzeptiert. Der  Katalog stellt die  nötige Ergänzug zum  allgemein gehaltenen  Rahmenlehrplan der EDK  dar,  indem er  neben  den  allgemeinen  Zielen einen  expliziten Stoffkatalog definert.  Angesichts der pluralistischen Schullandschaft in  der  Schweiz  stellt  der Katalog  eine  ausserordentlich  wichtige Landmarke am Übergang vom Gymnasium zur Hochschule dar.

An der Konferenz Übergang Gymnasium-Universität im Oktober 2010 am Centro Stefano Franscini, an der Vertreterinnen und Vertreter der  Gymnasieun   und  der  Hochschulen   aus  dem  In-   und  Ausland teilgenommen  hatten,  wurde überdeutlich,  dass  der Katalog  einer dringenden  Überarbeitung   bedarf.   Gründe  dafür   sind  die vielerorts  verkürzte   Gymnasialdauer,  aber  auch   die  Form  des Lehrplans genügt  internationalen Standards nicht  mehr: Neben einer reinen  Inhaltsangabe  sind   weitere  Elemente  nötig,  welche  das anzustrebende     Gleichgewicht     zwischen    verfahrensorientierten Fertigkeiten  und  verstehensorientierten  Fähigkeiten zum  Ausdruck bringen.

Die Kommission  Gymnasium-Universität KGU (getragen vom  VSG und der VSH) stellt  derzeit eine breit  abgestützte Arbeitsgruppe zusammen, welche   die   Überarbeitung  des   Katalogs   ausführt  und   zur Vernehmlassungsreife bringen soll. 

Kontakt: Hansjürg Stocker

 

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